DENK_MAL KIRCHE
Offene Kirche im Stadtteil
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag, 9-12 Uhr
Gottesdienst am Sonntag: 9.30 Uhr (jeden 2. Sonntag 10.30 Uhr)
Politisches Nachtgebet: jeden 1. Montag im Monat, 18 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl
Predigt:
Pfarrerin Anja Humbert
Sonntag, 5. Februar
Wahl des neuen Presbyteriums (Leitung) durch die Gemeinde
11 - 17 Uhr
Kirchenschließungen
Entwicklungen, Hintergründe, Perspektiven
Im Zuge der Industrialisierung und dem damit verbundenen rapiden Anstieg der Bevölkerung wuchsen im Ruhrgebiet auch die christlichen Gemeinden. Es entstanden sogar neue Gemeinden. Die Folge waren zahlreiche neu gebaute Kirchen. Auch im 20. Jahrhundert, vor allem in den 50er und 60er Jahren, setzte sich die rege Bautätigkeit fort. Nun drohen als Folge der strukturellen Veränderungen des Ruhrgebiets viele Kirchenschließungen.
Aktuell hat die Ankündigung des Bistums, ab 2015 mehrere Kirchen im Bereich Duisburg-Hamborn zu schließen, große öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Nicht zuletzt zeigten Proteste und Aktionen, dass diese Gebäude nicht wenigen Menschen vor Ort immer noch wichtig sind.
Aber sind die Kirchen noch zu retten? Oder ist in einer Stadt wie Duisburg ein Ende für fast alle christlichen Gotteshäuser geradezu zwangläufig? Inwieweit müssen Kirchengebäude in ihrem Sinn, ihrer Funktion und ihrer Nutzung verändert werden, um sie noch erhalten zu können? Diesen Fragen soll neben der aktuellen Entscheidung des Ruhrbistums über Schließung und Zukunft katholischer Kirchen in Hamborn nachgegangen werden.
Gesprächspartner/in:
Angelika Hoffmann, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Pfarrei St. Norbert
Pastor Michael Kemper, St. Peter Marxloh
Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.
Gottesdienst
mit anschließender Eröffnung der
Ausstellung
"Mensch-Lich-Keit"
Malerei - Grafik - Objekte - Fotografie
Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V.
Dienstag, 28. Februar, 19.30 Uhr
Thema: Die gastfreundliche Kirche
Einführung des neuen Presbyteriums
Dr. h.c. Nikolaus Schneider, Präses der EKiR und Vorsitzender
des Rates der EKD, wird zukünftig einmal jährlich im Gespräch
mit renommierten Partnern aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft
und Medien Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung
erörtern. Abseits von tagespolitischen Themen stehen nicht die
schnellen und meist oberflächlichen Antworten im Zentrum
dieser Marxloher Gespräche, sondern die intensive und kritische
Auseinandersetzung um das, was „die Welt im Innersten
zusammenhält“.
Gerechtes Finanzsystem –
Wie kann die Rolle der Politik und die gesellschaftliche Verantwortung der Finanzwirtschaft gestärkt werden?
Nach der Bankenkrise die Staatsschuldenkrise – oder doch eher
eine sehr grundsätzliche Krise des Finanzkapitalismus? Welche
politischen Strategien sind erforderlich und welche finanzpolitischen Ordnungsrahmen müssen geschaffen werden? Wie kann sichergestellt werden, dass auch die Finanzwirtschaft genauso wie die Realwirtschaft wieder ihre gesellschaftlich dienende Funktion wahrnimmt und das Prinzip der Gerechtigkeit wieder Geltung erhält: Es widerspricht dem Prinzip der Gerechtigkeit, wenn die Gewinne Akteuren an den Finanzmärkten zugutekommen, die Risiken aber von der Gesellschaft insgesamt und in der Gesellschaft auch von den Schwächsten getragen werden müssen. Die weltweiten Demonstrationen und die sich weiter entwickelnde Occupy-Bewegung für ein gerechtes Finanzsystem verdienen vor diesem Hintergrund Wertschätzung und Unterstützung.
Freitag, 29. Juni, 19.30 Uhr
Okko Herlyn
Susa Kupferschmidt
Thorsten Puschner
Irina Scholten
Mit den DUISBURG VOICES präsentiert sich eine Gesangsgruppe der Extraklasse, jede und jeder einzelne von ihnen mit langer Ensemble- und Solo-Erfahrung. Ohne überflüssigen Comedy-Schnickschnack bieten sie ein A-cappella-Programm vomFeinsten. Dabei ist vor ihren charakterstarken Stimmen nichts wirklich sicher: Bach im Stile der legendären Swingle Singers, jazzversetzte Pop-Klassiker, Gospels gegen jeden Weichspültrend, Broadwayhits und andere Schmachtfetzen einfach nur zum Dahinschmelzen. Präzise und ausgelassen, inbrünstig und intellektuell, impulsiv und zum Zerreißen zart – kurz: Ohrenweide pur. Zugabe wahrscheinlich.