Politisches Nachtgebet

Kreuzeskirche

Das nächste Politische Nachtgebet

findet statt am

Montag, 5. März 2018, 18 Uhr.

 

Thema:

Was halten Sie vom Koalitionsvertrag? Einladung zur Abstimmung 

Selten bekam in der Geschichte der Bundesrepublik ein Koalitionsvertrag so viel öffentliche Aufmerksamkeit wie die Vereinbarung zwischen CDU und SPD, die jetzt vorliegt. Dies hängt auch damit zusammen, dass sich selten eine Regierungsbildung so schwierig und langwierig gestaltete. Grundsätzlich aber kann es für eine Demokratie nur gut sein, wenn die Pläne und Inhalte einer Regierung breit und kontrovers öffentlich diskutiert werden.

Das nächste Politische Nachtgebet soll Bürgerinnen und Bürgern einen Ort und eine Gelegenheit bieten, ihre Meinungen über den Koalitionsvertrag auszutauschen. Dabei sollen die Themenfelder „Sozialpolitik“, „Arbeitsmarkt“, „Europa“, „Zuwanderung“, „Klimaschutz“ und „Digitalisierung“ im Vordergrund stehen. Was wird dazu im Koalitionsvertrag gesagt? Und was halten Bürgerinnen und Bürger davon? Tragen die vereinbarten Maßnahmen dazu bei, dass es gerechter und friedlicher im Land und in der Welt zugeht? Ist ein zentrales Motiv zukünftigen Regierungshandelns, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten?

Am Vorabend des Politischen Nachtgebet soll bekanntgegeben werden, wie die Mitglieder der SPD über den Koalitionsvertrag abgestimmt haben. Sollte er abgelehnt werden, wird darüber zu reden sein, wie es weitergehen kann.

Ökumenische Abendgebet

Evangelische und katholische Christen lesen gemeinsam in der Bibel und sprechen über ihren Glauben.

Freitag, 16. Februar, 18 Uhr 

 

Glaube im Gespräch

Die Welt als Schöpfung

Was meint das christliche Bekenntnis zu Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde? Was versteht die Bibel unter "Schöpfung"? Warum ist es notwendig, zwischen Schöpfung und Natur zu unterscheiden?

Dienstag, 27. Februar, 19.30 Uhr

 Exkursion

 

Kirchenbauten des Industriezeitalters und der Moderne

Auf dieser Bustour stehen zwei Kirchen aus zwei unterschiedlichen Epochen im Mittelpunkt der Exkursion. In Hattingen-Niederwenigern besichtigen wir eine der frühsten neugotischen Kirchen im Ruhrgebiet, deren Bau dem Bevölkerungswachstum der Industrialisierung geschuldet war. 1858 beschloss die Pfarrei, die sich bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, einen Kirchenneubau, weil der bauliche Zustand der alten Kirche sehr schlecht war. Das notwendige Kapital kam durch Hauskollekten in der Gemeinde (Pfennigsverein) sowie Geldsammlungen in Westfalen und in der Rheinprovinz zusammen. Doch ließ man aus Geldmangel den alten, wehrhaften Turm aus dem 12. Jahrhundert stehen, der Anfang des 19. Jahrhunderts um das oberste Stockwerk und einen Turmhelm ergänzt worden war und bis heute die alten Glocken von 1500-1706 trägt. Als Architekt gewann man Friedrich Schmidt, später Dombaumeister in Wien. Gegenüber der Kirche liegt ein kleines Museum des berühmtesten Sohns der Gemeinde, des im Januar 1945 hingerichteten ehemaligen Bergmanns und Arbeitervertreters Nikolaus Groß. Die zweite Kirche dagegen ist sehr modern. Sie entstand 1959 in Bochum-Weitmar auf die Initiative von Spätheimkehrern aus russischer Gefangenschaft und ist als Zeichen der Versöhnung gedacht. Die Architektur der Hallenkirche mit flachem Satteldach als Stahlbetonskelettbau soll an eine Lagerbaracke erinnern. 1986 wurde die Krypta durch einen Anbau zu einem Museum erweitert, das Alltags- und Kunstgegenstände zeigt, die Kriegsgefangene in den Lagern unter primitivsten Bedingungen hergestellt hatten. Als letztes geht es mit einem Zeitsprung zur Ruine der mittelalterlichen Silvesterkapelle von Schloss Weitmar, in der der erste evangelische Gottesdienst Bochums gefeiert worden war. Der Schlosspark bietet außerdem die Gelegenheit zu einem entspannenden Spaziergang.

Referentin

Dr. Vera Bücker, echtnahdran –hist.-wiss. Dienste & Studientouren, Gladbeck

Termin

Samstag, 21. April 2018, Start 10.00 Uhr an der Kreuzeskirche

Teilnehmerzahl: max. 30

Teilnehmerbeitrag: 30 Euro

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich!

 

Beachten Sie auch die aktuellen Hinweise auf der Homepage der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh: hier klicken