Politisches Nachtgebet

Kreuzeskirche

Das nächste Politische Nachtgebet

findet statt am

Montag, 5. November 2018, 18 Uhr.

Thema:

Die Zukunft des Revierparks Mattlerbusch

In den 70er Jahren wurden insgesamt fünf Revierparks realisiert. Ziel war es, den Freizeit- und Erholungswert im industriell geprägten Ruhrgebiet zu erhöhen. Der Revierpark Mattlerbusch im Duisburger Norden entstand 1979 um den historischen Mattlerhof. Seine Grundfläche beträgt 45 ha. Neben Grünflächen und Teichen umfasst er auch die Niederrhein-Therme und Gastronomie sowie weitere Freizeitangebote.

Inzwischen ist der Revierpark Mattlerbusch fast 40 Jahre alt. Es stellt sich damit die Frage nach seinem Erneuerungsbedarf. Daher soll nach den geplanten Investitionen gefragt werden. Insbesondere sind viele Besuchers des Parks daran interessiert, dass die nicht mehr funktionsfähige Saline wiederinstandgesetzt wird.

Gesprächspartner sind die Ratsfrau Martina Herrmann (SPD) und der Ratsherr Josef Wörmann (CDU), die dem Aufsichtsrat für den Revierpark Mattlerbusch angehören.

Exkursion

Die alte Hansestadt Soest: Ort der Kirchtürme und des (Salz-) Handels 

Soest, die „heimliche Hauptstadt Westfalens“, zählte zur Zeit der Hanse zu den wichtigsten Städten Westfalens. Besonders der Salzhandel mit dem im Umland in Salzbergwerken gewonnenen Salz spielte eine große Rolle. Neben dem Salz spielte die Eisenverarbeitung eine wichtige Rolle bei dem Aufstieg Soests zu einer der bedeutendsten Gewerbe- und vor allem Handelsstädte, deren Kontakte bis Nowgorod im heutigen Russland reichten. Der alte Reichtum spiegelt sich noch heute in imposanten Fachwerkbauten wie auch in der übergroßen Anzahl der Kirchen. Das selbstbewusste Bürgertum schloss sich früh der Reformation an und machte Soest zu einer fast vollständig protestantischen Stadt, die über vielfältige mittelalterliche Kirchbauten mit künstlerisch reicher Ausstattung verfügt. 

Die bedeutendsten dieser Kirchen werden wir uns bei dieser Exkursion genauer ansehen und dabei die beiden ältesten und größten Gotteshäuser als auch die beiden kunsthistorisch spannendsten besichtigen. Neben einer Mittagspause in einem zünftigen Lokal steht noch ein kleiner Stadtrundgang auf dem Programm.

Referentin

Dr. Vera Bücker, echtnahdran – hist.-wiss. Dienste & Studientouren, Gladbeck

Samstag, 3. November 2018, Start 10 Uhr an der Kreuzeskirche  

Teilnehmerbeitrag: 35 Euro 

Anmeldung erforderlich unter Pfarrer Hans-Peter Lauer, Tel. 0203 4829133 oder hans-peter.lauer@ekir.de

Glaube im Gespräch

In der Vortragsreihe "Glaube im Gespräch" wird am Dienstag, 30. Oktober, 19.30 Uhr der dänische Schriftsteller, Philosoph und Theologe Sören Kierkegaard und sein Buch "Einübung im Christentum" vorgestellt.

Vortrag

Kann die EU noch gerettet werden?

Die Folgen eines Europas der verschiedenen Geschwindigkeiten

„Es ist nun fast zehn Jahre her, dass die Krise begann. Doch nachdem sich die Europäisch Union (EU) für Austerität und Deregulierung entschieden hatte, suchen die Mitgliedsstaaten noch immer nach einem Ausweg. Die EuroMemo Group hat vergeblich vor den Gefahren gewarnt, die bereits aus der Architektur der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) resultieren. Zu den Konsequenzen zählt die europaweite Zunahme von rechtsextremen politischen Kräften, die die weit verbreitete antieuropäische Stimmung, die gerade von diesen Kräften mit hervorgerufen wurde, beflügeln. Der Ausstieg aus der EU gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird im Falle von Großbritannien bald sogar Realität sein. Dies ist ein Wendepunkt in der Geschichte der EU, die auf dem Grundsatz einer "immer engeren Union" beruht hat.

Kann die EU noch gerettet werden? Dies ist in der Tat eine schwierige Frage. Das Weißbuch zur Zukunft Europas der Europäischen Kommission legt fünf Szenarien dar. Doch lassen diese immanente Spannungen in Europa mehr oder weniger unberücksichtigt, z.B. die gestiegene Unsicherheit auf den Arbeitsmärkten, die Rolle des Finanzwesens nach der Krise sowie das Anwachsen einer neuen "Unterschicht" überall in Europa.

Das wirtschaftliche System, das Europa infolge der Krise auferlegt wurde, muss durch einen gemeinsamen europäischen Prozess verändert werden. Die europäische Politik sollte auf mehreren Ebenen gestaltet werden, sodass europaweite Initiativen mit denen einzelner Regierungen verbunden werden. Die größte Herausforderung wird es sein, die Schlüsselfaktoren einer solchen Strategie festzulegen und die notwendigen Allianzen zu bilden. Die Zukunft der europäischen Integration hängt von einer Stärkung der Demokratie auf Grundlage von Stabilität, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit ab.“ (aus dem EuroMemorandum 2018)

Prof. Dr. Bosch, Mitunterzeichner des EuroMemorandums, wird die wesentlichen Aspekte des Memorandums insbesondere am Beispiel Griechenlands verdeutlichen. Prof. Dr. Bosch gehörte 2016 zu einer internationalen Expertengruppe „Empfehlungen zur Verbesserung der griechischen Arbeitsmarktsituation“

Referent

Prof. Dr. Gerhard Bosch, Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen, Duisburg, von 2007 bis März 2016 Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ), seit März 2016 Senior Professor am IAQ

Dienstag, 6. November 2018, 18.30 Uhr

 

Ausstellung und Vortrag

"Der evangelische Friedhof in Marxloh" ist das Thema der aktuellen Ausstellung in der Kreuzeskirche. Sie kann während der Öffnungszeiten der Kreuzeskirche von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und am Dienstag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden.

 

 

 

Kirchenführer

 

Zu den beiden Kirchen der Ev. Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh, der Kreuzes- und Lutherkirche, ist ein Kunstführer im Verlag Schnell & Steiner neu erschienen. Er umfasst 32 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen und ist zum Preis von 3 Euro in der Kreuzeskirche und im Gemeindebüro erhältlich.

Beachten Sie auch die aktuellen Hinweise auf der Homepage der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh: hier klicken