Politisches Nachtgebet

Kreuzeskirche

Das nächste Politische Nachtgebet

findet statt am

Montag, 5. Februar 2018, 18 Uhr.

Thema: Zukunft mit Stahl - eine Perspektive für Duisburg?

Über viele Monate war unklar, wie es mit dem Stahlstandort Duisburg weitergeht. Für die von hoher Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Strukturkrise immer noch betroffene Stadt bleibt die Stahlproduktion ein unverzichtbarer Beschäftigungsfaktor. Dies gilt auch für den Ausbildungsbereich. Daher kommt der Zukunft der Stahlstandorte in Duisburg eine öffentliche Relevanz über das Unternehmen ThyssenKrupp hinaus zu.

Thyssenkrupp und die IG Metall haben nun einen Tarifvertrag zu dem von Thyssenkrupp und Tata Steel vereinbarten Gemeinschaftsunternehmen ausgehandelt. Am Tag des nächsten Politischen Nachtgebets wird bekanntgegeben, ob die IG Metall-Mitglieder an den Stahlstandorten des Unternehmens dem Verhandlungsergebnis zustimmen. Der Tarifvertrag umfasst Beschäftigungssicherung, Standortsicherung und Investitionen und gilt bis zum 30.09.2026.

Das Politische Nachtgebet wird diesen für die Zukunft wichtigen Tarifvertrag thematisieren und auch über das Abstimmungsergebnis zu informieren. Insbesondere soll danach gefragt werden, ob ThyssenKrupp damit seiner Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden und der Region gerecht wird.

Gesprächspartner:

Günter Back, Gesamtbetriebsratsvorsitzender ThyssenKrupp Steel Europe

Thomas Kennel, IG Metall Duisburg-Dinslaken

 

Ökumenische Abendgebet

Gemeinsames Liedersingen zum Jahresanfang

Freitag, 19. Januar, 18 Uhr 

Glaube im Gespräch

Kloster - Konzil - Kirchenreform

Der Bodensee als Schauplatz europäischer Kirchengeschichte

Bildervortrag

Dienstag, 23. Januar, 19.30 Uhr

 

 Vortrag

Zehn Regeln für Demokratie-Retter 

Spätestens seit der Wahl von Donald Trump wissen wir: Unsere liberale Demokratie ist in Gefahr. Ernsthaft. Wir haben keinerlei Garantie, dass autoritäre Kräfte nicht auch bei uns die Oberhand gewinnen. Was also tun im so entscheidenden Wahljahr 2017 – und darüber hinaus? Wie können wir die Substanz unserer Demokratie verteidigen gegen die immer lauter und dreister werdenden Verächter – auch jenseits der Wahlkabine? Wie andere ermutigen, mitzumachen? Der Journalist und Philosoph Jürgen Wiebicke gibt uns zehn griffige Regeln an die Hand, mit deren Hilfe jeder von uns jederzeit anfangen kann. Vor der eigenen Haustür. Im Alltag. Denn – und daran müssen wir uns wieder erinnern: Die Demokratie ist mehr als eine Regierungsform, sie ist eine Lebensform, die wir immer wieder aufs Neue beleben und verteidigen müssen.

Referent

Jürgen Wiebicke, studierte in Köln Philosophie und Germanistik, arbeitet als freier Journalist, vor allem für den Hörfunk. Bei WDR 5 moderiert er jeden Freitagabend »Das philosophische Radio«. Er gehört zu den Programm-Machern des internationalen Philosophie-Festivals »phil.Cologne«.

Mittwoch, 31. Januar 2018, 18.30 Uhr

Beachten Sie auch die aktuellen Hinweise auf der Homepage der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh: hier klicken